Wasser – Unser Lebensmittel Nummer Eins
Die Stadtwerke Bad Soden am Taunus
In Bad Soden am Taunus werden die wichtigsten Aufgaben zur Vorsorge vom Eigenbetrieb Stadtwerke Bad Soden am Taunus übernommen. Insgesamt 20 Mitarbeiter sorgen mit einer Technik auf neuestem Stand dafür, dass allen Haushalten der Stadt stets frisches Wasser zur Verfügung steht und die Abwässer umweltgerecht entsorgt werden. Dafür wurden in den vergangenen 20 Jahren rund 110 Millionen Euro ausgegeben. Für die Bereitstellung von Trinkwasser entstehen jährlich Kosten von 3,5 Millionen Euro. Für den Betrieb und die Sanierung der Abwasseranlagen sowie für die Beseitigung und den Transport des Abwassers zur Verbandsanlage des Abwasserverbandes Main-Taunus an der Straße Auf der Krautweide und der Reinigung auf der Kläranlage Frankfurt-Sindlingen entstehen jährlich Kosten von etwa 6 Millionen Euro. Diese Ausgaben müssen über Benutzergebühren finanziert werden.
Das Wassernetz
Eine moderne Kommune wie Bad Soden am Taunus hat einen entsprechenden Trinkwasserbedarf. Für die rund 4.520 angeschlossenen Liegenschaften mit rund 21.800 Einwohnern bedeutet das, jährlich rund 1,35 Millionen Kubikmeter Trinkwasser zur Verfügung zu stellen. Ein weit verzweigtes Netz aus Leitungen mit 87 Kilometern Länge ist dazu notwendig, außerdem 52 Kilometer Anschlussleitungen. Das Trinkwasser in Bad Soden am Taunus kann unbedenklich genossen werden: Die gemessenen Analysewerte des Trinkwassers liegen deutlich unter den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerten der seit dem 14.12.2012 geltenden Trinkwasserverordnung 2013. Die aktuellen Trinkwasseranalysen der fünf Versorgungszonen können für jede Liegenschaft in Bad Soden am Taunus über den Link „Wasserhärte“ abgerufen werden.
Die Stadtwerke betreiben neben fünf Hochbehältern mit einem Speichervolumen von 7.460 m³, fünf Pumpwerken auch drei Wasserwerke. Das Hauptwasserwerk liegt in der Sulzbacher Straße 18-24 mit dem Betrieb von drei Tiefbrunnen. Die Flachschürfen Ochsenwiese und Teufelslache werden im Wasserwerk Fresenius an der Königsteiner Straße Höhe der Hausnummer 100 aufbereitet, die fünf Schürfungen Kaltenborn 1 und 2, Holzborn, Sauerborn und der Flachbrunnen Pfingstborn werden im Wasserwerk Sauerborn im Stadtteil Neuenhain aufbereitet in das Wasserversorgungsnetz eingespeist.
Das Abwassernetz
Die Kanäle, in denen Abwasser und Regenwasser sowohl im Misch- als auch im Trennsystem zur Kläranlage im Frankfurter Stadtteil Sindlingen geleitet werden, haben eine Länge von insgesamt 96 Kilometern. Die Kanäle werden sorgsam und aufwändig kontrolliert; seit 20 Jahren stehen dafür Videokameras zur Verfügung, die ferngelenkt durch das Kanalnetz gesteuert werden.
Dass sich bei starken Regenfällen das abfließende Wasser nicht staut und die Kanäle nicht überlaufen – und selbstverständlich die Keller auch nicht vollaufen – das garantieren zwölf Regenentlastungsanlagen, Kanalstauräume, Regenrückhaltebecken mit einem Rückhaltevolumen von rund 1.600 Kubikmetern unterhalb der Ortslage Altenhain im Altenhainer Tal, unterhalb der Herrnbaustraße, Soderwaldweg, Schwalbacher Straße im Stadtteil Neuenhain, in der Kernstadt Am Reitplatz, Alte Ziegelei/Ecke Niederhofheimer Straße, Hasselstraße/Ecke Niederhofheimer Straße, Kelkheimer Straße/Ecke Amselweg, Paul-Reiss-Straße, Richard-Wagner-Straße, Schubertstraße/Ecke Königsteiner Straße und in der verlängerten Eifelstraße. Auf Grund der bewegten Topografie werden drei Abwasserhebewerke, Im Luchspfad und Kronthaler Straße im Stadtteil Neuenhain sowie an der Königsteiner Straße Höhe Hasselstraße betrieben.
Die Benutzungsgebühren (gültig ab 01.01.2013)
Trinkwasser
€ 2,23 je Kubikmeter plus 7 Prozent Mehrwertsteuer = € 2,39 je Kubikmeter
Schmutzwasser
€ 2,28 je Kubikmeter
Niederschlagswasser
€ 0,98 je Quadratmeter abflussrelevante Fläche
Installateurverzeichnis
Das Installateurverzeichnis der Stadtwerke Bad Soden am Taunus finden Sie hier.