Stadt Bad Soden am Taunus

Stadt Bad Soden am Taunus

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Paulinenschlößchen

Das Paulinenschlößchen wurde 1847 im Auftrag von Herzogin Pauline von Nassau erbaut. Sie wohnte im April 1841 während einer Kur im Haus Reiss. Da ihr die Kur so gut bekam, entschloss sie sich, in Bad Soden einen eigenen Sommersitz bauen zu lassen.

Zu dem dreistöckigen Wohnhaus gehörten noch Wirtschaftsräume, ein Hofraum, ein Garten, eine Wiese und brachliegendes Ackerland. 1855, ein Jahr vor dem Tod Paulines, verkaufte sie das Gebäude an den Sanitätsarzt Dr. Georg Thilenius. Bis zum Weiterverkauf im Jahre 1909 an die Stadt Bad Soden war es eine beliebte Pension, in der in den 70er und 80er Jahren des 19. Jahrhunderts etwa zwanzig Fürsten, Minister, Offiziere, Prinzen und Prinzessinen, u.a. Fürstin Bismarck und ihre Tochter 1872, während ihrer Kur wohnten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden ein Café und ein Restaurant darin betrieben. Heute ist dort unter anderem das Bürgerbüro der Stadt Bad Soden am Taunus untergebracht, das an sechs Tagen in der Woche mit 63 Stunden den Bürgern zur Verfügung steht.

Gegenüber steht die Remise des Paulinenschlößchens. Das dritte Gebäude auf dem Platz ist die sogenannte Krug’sche Villa oder Parkvilla. Sie wurde 1845 im Auftrage von Frau von Krug aus Darmstadt als Sommersitz gebaut und ging 1861 in den Besitz von Dr. Thilenius über. Zusammen mit dem Paulinenschlößchen und deren Remise wurde das Gebäude 1909 von der Stadt Bad Soden gekauft.




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