ELVIRA BACH
Unikat – Skulptur – Grafik

04. März – 02. April 2023

Vernissage: Freitag, 03. März 2023, 19:00 Uhr
Begrüßung: Bürgermeister Dr. Frank Blasch

Sonderöffnungszeiten: Mi - So 15:00 -18:00 Uhr

Die Berliner Malerin Elvira Bach, 1951 in Neuenhain/Taunus geboren, ist aus der deutschen Kunstszene nicht mehr wegzudenken. Mit den "Neuen Wilden" Anfang der 80er Jahre über die documenta 7 in Kassel bekannt geworden, hat sie sich mit ihren ausdrucksstarken Frauenbildnissen ihren Platz in den Museen der Welt erobert. Erst 2015 war sie im Frankfurter Städel in der Gruppenausstellung "Malerei der 80er Jahre" vertreten. Bachs Arbeiten sind in zahlreichen internationalen und nationalen Sammlungen vertreten.

Ihre Exponate werden dominiert von Frauenbildnissen und sind stark mit ihrer eigenen Person und ihren persönlichen Lebenssituationen verbunden. In den frühen achtziger Jahren bestimmte die Auseinandersetzung mit ihrem eigenen Ich die Inhalte ihrer Werke, danach waren sie stärker von ihrer familiären Situation geprägt. Künstlerische Ausdrucksmittel sind flächige Darstellungen (Malerei und Grafik) und dreidimensionale Objekte (Skulptur und Plastik).

Rainer B. Schossig über Elvira Bach (aus: Elvira Bach, Wienand Verlag, 2016): „Elvira Bach gehört zu jener selbstbewussten Frauengeneration, die nach dem Krieg aufbrach in eine unbestimmte Zukunft – ohne die Sicherheit von Trauschein oder Mutterkreuz. Eine Generation, die zwar noch nicht die Gleichheit, immerhin aber die Quote erkämpft hat. Und den Anschluss an die >>Westkunst<<: Auf der documenta 7 feierte man Elvira dankbar als weibliche Junge Wilde. Und sie erfüllte die Erwartungen, sie entpuppte sich als Markenzeichen, ja als narzisstisches Idol.“

Gezeigt wird ein Querschnitt aus Elvira Bachs künstlerischem Schaffen.

www.galerie-am-dom.de