L’éphémère"

Julia Roppel - Paysages dynamiques – dynamische /-isierte Landschafts-Gemälde 

05.06. - 27.06.2021


Reservieren Sie sich ein Zeitfenster für Ihren Besuch!

Die Anzahl der Personen, die sich gleichzeitig in der Stadtgalerie aufhalten dürfen, ist begrenzt. Daher bitten wir Sie, ein Zeitfenster von einer Stunde innerhalb der regulären Öffnungszeiten für Ihren Besuch zu  reservieren per E-Mail an den Taunus Art Club e.V. unter bureau@tac-online.eu
Sie können natürlich auch gerne spontan vorbei kommen, vielleicht ist ja die Höchstbesucherzahl noch nicht erreicht, dann können Sie vor Ort das Kontaktformular ausfüllen und die Ausstellung besuchen. 
Es gelten die aktuellen Corona Hygieneregeln.


Zur Ausstellung

Dass das Naturschöne nicht zeitlos, sondern zutiefst geprägt ist von der Tendenz und der Physiognomie der jeweiligen Gegenwart, in der wir es empfinden, zeigen die Arbeiten Julia Roppels in allen ihren Variationen:
Ob es die Obstwiesen Hessens, die Palmen Malibus, die Wüste Negev, bayrische Almen, das Meer bei Ostia oder
die Via Appia sind - sie alle werden von ihr in der bewegten Heftigkeit ihres malerischen Duktus ermalt. Eine Heftigkeit, die von der Atemlosigkeit ihres Erwanderns, mit dem Rennrad-Erstrampelt-Werdens oder eben Autofahrens zeugt, wie zugleich vom euphorischen Staunen über die Auflösung der individuellen Erfahrung im Augenblick der Durchquerung der jeweiligen konkreten Zeiträume in der wehenden Präsenz physisch-leiblicher Geistesgegenwart. All das, was wir solange vermisst, aber auch durch die Pandemie wieder erlernt haben, unsere Verletzlichkeit und Ausgeliefertsein, wie auch die Wiederbegegnung mit der Natur, Julia Roppel hat es geahnt und vorweggenommen in ihren „Allegorien eines Jenseitigen“. So wie Adorno die Erfahrung des Naturschönen beschreibt, als Annäherung an die einzige Möglichkeit, in der es die metaphysische Erfahrung in der Moderne noch gibt, nämlich als das Angerührt- und Umfangen-Sein von der Gegenwart des Anderen in uns, der Natur - als das Ephemere.  Julia Roppel, die aus Norddeutschland stammt, war Meisterschülerin von Prof. Arwed D. Gorella an der HBK Braunschweig. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, lebt und arbeitet in Frankfurt. 
(Andreas Honneth, 28.05.2021)

In Kooperation mit dem Taunus Art Club e.V.
www.taunus-art-club.eu


Impressionen vom ersten Tag