Neues Gesetz zum Eintrag ins Geburtenregister

Seit Ende des vergangenen Jahres ist das neue Gesetz in Kraft getreten, wonach man neben den Optionen „männlich“, „weiblich“ und „ohne Angaben“ ab sofort auch „divers“ ins Geburtenregister eintragen kann.

Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts im Jahr 2017, wonach die bisherige Regelung gegen das Persönlichkeitsrecht verstoße, hatte der Bundestag ein neues Gesetz hierzu auf den Weg gebracht. Ab sofort soll es auch eine Option für intersexuelle Menschen geben, deren Körper männliche und weibliche Merkmale aufweist.

Die Neuregelung beinhaltet nicht nur eine auch nachträglich mögliche Änderung der Geschlechtsbezeichnung, sondern auch eine mögliche Namensänderung. Für beides benötigt man allerdings eine ärztliche Bescheinigung. Arbeitgeber müssen ab sofort bei der Ausschreibung von Stellenanzeigen die Bezeichnungen m/w/d erwähnen. Wer dagegen verstößt, dem könnte nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz eine Strafe wegen Diskriminierung drohen.

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