Bad Soden am Taunus bleibt auch weiterhin Fairtrade-Stadt

Die Zertifizierung von Bad Soden am Taunus als Fairtrade-Stadt wurde um zwei weitere Jahre verlängert. Diese gute Nachricht erreichte die Stadtverwaltung und die Verantwortlichen des Steuerkreises Fairtrade mitten in den Beschränkungen der Corona-Pandemie, die Veranstaltungen jeglicher Art bereits seit mehreren Wochen unmöglich machen. 

Kriterien werden alle zwei Jahre überprüft

Zur Bestätigung des Titels muss jede Fairtrade-Stadt nachweisen, dass sie sich nach wie vor für den fairen Handel stark macht. Die Bad Sodener Stadtverwaltung nutzt beispielsweise Fairtrade-Kaffee oder -Tee bei internen Besprechungen, eine Vielzahl von Geschäften und Cafés in der Stadt bietet faire Waren an und mit Veranstaltungen wie den „Fairen Kaffeepausen“ oder einem Stand mit fairen Waren auf dem Messer-Weihnachtsmarkt informiert der Steuerkreis Fairtrade immer wieder über den fairen Handel. Zudem hat sich die städtische Kita Sonnenburg als „Faire Kita“ beworben und steht kurz vor der Zertifizierung.

Keine Veranstaltungen aufgrund der Corona-Krise

Aufgrund der Corona-Krise fiel die für März geplante Kaffeepause auf dem Samstagsmarkt aus und auch die Planungen für eine Veranstaltung zum Thema „Faire Kleidung“ wurden zunächst verschoben und soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Auf den Seiten von Transfair Deutschland e.V. unter www.fairtrade-deutschland.de kann man sich aber jederzeit ausführlich über die Probleme und Herausforderungen der Textilproduktion, angefangen von der Baumwollproduktion bis hin zu den komplexen Lieferketten, informieren. In dem kurzen Film „Fair Fashion ist möglich: Menschenrechte sichern, Umwelt schützen!“ wird gezeigt, wie faire Produktion entlang der Lieferkette funktioniert.

Bürgermeister Dr. Frank Blasch mit der Urkunde zur Erneuerung des Titels von Bad Soden am Taunus als Fairtrade-Stadt. Aufgrund der Corona-Krise gibt es in diesem Jahr keine Feier und die Urkunde wurde der Kommune per Post zugestellt.