Kitagebühren im Lockdown

Die Betreuungsgebühren sowie das Essensgeld für die Kitas in Bad Soden am Taunus während des aktuellen Lockdowns werden nur dann erhoben, wenn die Betreuung und die Verpflegung der Kinder auch tatsächlich in Anspruch genommen wurden. Darauf haben sich die Bad Sodener Parlamentarier am gestrigen Mittwochabend geeinigt.

Kinder möglichst noch zu Hause betreuen

Zur Vermeidung von Kontakten sind Eltern noch bis voraussichtlich 14. Februar 2021 dazu aufgerufen, ihre Kinder möglichst zu Hause zu betreuen. Für alle, die ihre Kinder trotzdem in die Kita schicken müssen, erfolgt eine tageweise Abrechnung sowohl der Gebühr als auch des Essensgeldes Das heißt, Eltern zahlen tatsächlich nur für die Tage, an denen ihr Kind auch betreut wurde. Bereits geleistete Zahlungen für Januar werden entsprechend zurückerstattet. Eine stundenweise Erstattung ist nicht möglich. Sollte der aktuelle Lockdown auch über den 14. Februar 2021 hinaus bestehen, wird auch die anteilige Erstattung der Kitagebühren entsprechend verlängert. 

„Die Stadt Bad Soden am Taunus möchte mit dieser Regelung Familien, die in dieser schwierigen Situation die Betreuung ihrer Kinder zu Hause übernehmen, finanziell entlasten, da es nicht zu vermitteln ist, warum in dieser Ausnahmesituation freiwillig nicht in Anspruch genommene Leistungen trotzdem bezahlt werden müssen“, so Bürgermeister Dr. Frank Blasch.

Freie und kirchliche Träger schließen sich an 

Um ein einheitliches Vorgehen für alle Kitas und Betreuungseinrichtungen in Bad Soden am Taunus herbeizuführen, hat die Stadtverwaltung im engen Austausch mit den freien und kirchlichen Trägern aller weiteren Kindertagesstätten vereinbart, dass diese bei Bedarf eine entsprechende finanzielle Kompensation aus städtischen Mitteln erhalten, sofern auf die Erhebung der Gebühren analog zu den Regelungen für die städtischen Kitas verzichtet wurde. Alle Träger haben sich daraufhin der gemeinsamen Vorgehensweise angeschlossen