Mietpreisbremse wird ausgeweitet

Derzeit dürfen in 16 hessischen Städten und Gemeinden die Mieten nur moderat erhöht werden, jedoch plant die Hessische Landesregierung eine deutliche Ausweitung der sogenannten Mietpreisbremse – vor allem im Rhein-Main-Gebiet. Ab Sommer soll die Mietpreisbremse dann in insgesamt 28 hessischen Kommunen gelten.

Mieterhöhungen geregelt

Das bedeutet, dass bei Neuvermietungen die Miete um maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen darf. Ausnahmeregelungen gelten lediglich bei Neubauten, nach Sanierungen oder falls die Miete des Vormieters bereits höher war. Im Main-Taunus-Kreis soll ab diesem Sommer die Mietpreisbremse dann auch in Bad Soden am Taunus, Eschborn, Hofheim und Kelkheim gelten.

Nach Angaben von Wirtschafts- und Wohnungsbauminister Tarek Al-Wazir liegt dieser Auswahl ein Gutachten des Instituts für Wohnen und Umwelt zugrunde. Der Entwurf der Neuregelung liegt derzeit den betroffenen Kommunen zur Stellungnahme vor. Eingeführt wurde die Mietpreisbremse im Jahr 2015 von der Bundesregierung, um die immer weiter steigenden Mieten vor allem in Ballungszentren einzudämmen. Dies ist nach den Ergebnissen einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) auch größtenteils gelungen.

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