Politik

Haushalt 2026 mehrheitlich verabschiedet


Am Mittwochabend haben die Bad Sodener Parlamentarier den Haushaltsplan für das kommende Jahr mit einem Volumen von 75,3 Mio. Euro mehrheitlich verabschiedet.

Ausgeglichener Haushalt trotz schwieriger Rahmenbedingungen

Trotz stagnierender Steuereinnahmen, hohen Umlagezahlungen an den Main-Taunus-Kreis wegen steigender Ausgaben bei Sozial- und Transferleistungen sowie schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingen konnte Bürgermeister und Kämmerer Dr. Frank Blasch einen ausgeglichenen Haushalt 2026 vorlegen. Zudem belasten erheblich reduzierte Schlüsselzuweisungen durch das Land Hessen die Finanzsituation der Stadt.

Geplante Investitionen in Höhe von fast 15,5 Mio. Euro

Auch wenn im kommenden Haushaltsjahr Kürzungen bei den Sach- und Dienstleistungen unumgänglich sind, stehen Investitionen in Höhe von fast 15,5 Mio. Euro auf der Agenda. Dazu zählen unter anderem die grundhafte Erneuerung des Sodener Wegs (2,25 Mio. Euro) und des Geierfelds (990.000 Euro), der Zuschuss zur Regionaltangente West (RTW) (1,88 Mio. Euro), die Planungen für die Erneuerung der Lüftungsanlage im Bürgersaal Neuenhain und die Erneuerung des Kunstrasenplatzes in Altenhain.

Grundsteuer A und B sowie Wassergebühren stabil – Gewerbesteuerhebesatz steigt

Bei den Grundsteuern A und B ist auch im kommenden Jahr keine Anhebung notwendig. Das Gleiche gilt für alle Wassergebühren: Auch hier ist keine Anhebung vorgesehen. Der Gewerbesteuerhebesatz steigt allerdings aufgrund der Anpassung des Nivellierungshebesatzes durch das Land Hessen von 357 Prozent auf 381 Prozent.

„Die Haushaltsberatungen in den Gremien waren in diesem Jahr aufgrund der angespannten Wirtschaftslage der Kommunen besonders schwierig. Das lässt sich nicht zuletzt an der Vielzahl der eingebrachten Haushaltsanträge ablesen. Dennoch ist es am Ende gelungen, einen ausgeglichenen Haushalt zu verabschieden, der es uns in Bad Soden am Taunus erlaubt, weitere wichtige Projekte in unserer Stadt fortzusetzen und weiter voranzutreiben“, so Bürgermeister Dr. Frank Blasch. „Die Zeiten für die kommunalen Finanzen in der ganzen Republik sind extrem schwer. Das lässt sich an den vielen Stellungnahmen der kommunalen Spitzenverbände und der Kommunen in Richtung Bund und Länder ablesen. Deshalb bin ich sehr zufrieden, dass wir schon Mitte November einen beschlossenen Haushalt haben, der nun zur Genehmigung an den Landrat geschickt wird. Ich bin zuversichtlich, dass wir auch wieder zeitnah die Freigabe für den Haushalt erhalten.“