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Mental Health: Angebot zur mentalen Gesundheit


Immer mehr Jugendliche sprechen in der offenen Jugendarbeit über Themen rund um ihre mentale Gesundheit. Das berichten die Mitarbeitenden der Jugendarbeit Bad Soden am Taunus aus ihrer täglichen Arbeit. Stress in der Schule, Probleme im Freundeskreis oder schwierige Situationen im Elternhaus beschäftigen viele junge Menschen. Doch nicht immer wissen sie, an wen sie sich mit ihren Sorgen wenden können.

„Schulsozialarbeit hat häufig nur begrenzte Kapazitäten, und manche Themen möchten Jugendliche auch nicht unbedingt mit den Eltern besprechen“, erklären die Sozialarbeiter Emanuel Manske, Oliwia Knapik und Markus Günther. Um Jugendlichen dennoch einen geschützten Raum für Austausch zu bieten, hat die Jugendarbeit nun ein neues Angebot ins Leben gerufen.

Zweimal im Monat können sich Jugendliche ab 14 Jahren zu einem offenen Treffen rund um das Thema mentale Gesundheit zusammenfinden. Dabei geht es vor allem um den Austausch untereinander und mit den Sozialarbeitern. Zu Beginn jedes Treffens gibt es einen kurzen thematischen Input, beispielsweise zu Stressbewältigung, Selbstvertrauen oder dem Umgang mit belastenden Situationen. Ergänzt wird das Angebot durch praktische Anregungen, die die persönlichen Stärken und Ressourcen der Jugendlichen fördern sollen.

Zeit für Gespräche

Die Treffen finden im Jugendcafé Bad Soden statt. Ab 16:00 Uhr können die Jugendlichen ankommen, um 17:00 Uhr beginnt der gemeinsame Input. Im Anschluss bleibt Zeit für Gespräche und gemeinsames Beisammensein, etwa bei einer Runde Billard, Tischkicker oder anderen Spielen.

Wichtig ist den Verantwortlichen dabei eine offene Atmosphäre. „Der Austausch soll respektvoll, vorurteilsfrei und vertraulich stattfinden“, betonen die Organisatoren. Wer sich nicht allein traut zu kommen, kann gerne eine jugendliche Begleitperson des Vertrauens mitbringen. Wer die Verantwortlichen sind?

Markus Günther, Streetworker der Stadt Bad Soden am Taunus. Emanuel Manske, Gemeindepädagoge in der offenen Jugendarbeit in Neuenhain und Oliwia Knapik von der mobilen Beratung der jj-ev.

Einen festen Namen hat das neue Angebot bislang noch nicht. Stattdessen sollen die Jugendlichen selbst mitentscheiden und gemeinsam einen passenden Namen für diesen „Safe Space“ finden.

Die Termine für die Treffen sind online unter folgendem Link zu finden:

Anmeldung zum Angebot der Jugendarbeit – Formular ausfüllen