notfalltipps

Menschen mit Beeinträchtigungen - vorbereitet sein!


In Bad Soden am Taunus leben viele Menschen, die im Alltag besondere Unterstützung benötigen – sei es durch körperliche Beeinträchtigungen, chronische Erkrankungen oder die Abhängigkeit von technischen Hilfsmitteln. In Krisensituationen zeigt sich oft besonders deutlich, wie wertvoll gute Vorbereitung ist. 

Gerade wenn Strom, Wasser oder Mobilfunk zeitweise ausfallen, können wichtige Hilfsmittel eingeschränkt sein. Hier hilft es, frühzeitig zu überlegen, was wirklich gebraucht wird.


Das ist besonders hilfreich: 

Hilfsmittel griffbereit halten

Brillen, Hörgeräte, Mobilitätshilfen oder Gehhilfen sollten gut sichtbar und schnell erreichbar liegen. 


Ersatzstrom und Akkus 

Viele Hilfsmittel - von Hörgeräten bis Rollstuhl-Akkus – sind stromabhängig. Ersatzbatterien oder Zusatzakkus verschaffen wichtige Zeit, falls der Strom ausfällt. 


Medikamentenvorrat für mehrere Tage 

Für Menschen, die regelmäßig Medikamente benötigen, ist ein Notvorrat besonders wichtig. Am besten so lagern, dass man ihn auch im Dunkeln leicht findet. 


Notfallunterlagen 

Medikamentenplan, Allergiehinweise, Notfallausweis oder Kontaktpersonen helfen Einsatzkräften, schnell richtig zu reagieren. 


Ein starkes Netz in der Nachbarschaft 

Oft genügt eine kleine Absprache: „Wenn der Strom länger ausfällt, können Sie dann bitte einmal bei mir klingeln oder klopfen?“ Die meisten Menschen helfen gern – und im Ernstfall kann genau das entscheidend sein. 


Wie Einsatzkräfte unterstützt werden können 

Wenn man selbst Unterstützung braucht, ist es wichtig vorab zu überlegen: Wie mache ich bemerkbar, wenn mein Haustürsummer nicht funktioniert? Wer könnte mich begleiten, falls ich das Haus verlassen muss? Kann ich im Notfall schriftlich kommunizieren (Block & Stift bereithalten)? Gut vorbereitet zu sein bedeutet: weniger Stress und mehr Sicherheit.