Umwelt

Herrliches Polarlicht-Spektakel über Bad Soden


Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) erklärt, entstehen Polarlichter, wenn elektrisch geladene Teilchen des Sonnenwindes in die Erdatmosphäre eindringen und dort auf Sauerstoff- oder Stickstoffmoleküle treffen. Die Luftmoleküle werden zum Leuchten angeregt; je nach Höhe und Art des Gases entstehen dabei verschiedene Farben. Am Montagabend erreichte der dafür nötige geomagnetische Sturm nach Angaben der US-Atmosphärenbehörde NOAA die zweithöchste Stufe G4.

Für das bloße Auge nicht sichtbar

Mit dem bloßen Auge sind die bunten Lichter bei uns allerdings nicht zu erkennen; sie sehen vielmehr aus wie dunkle Wolken oder Schleier am Horizont. Um das seltene Naturschauspiel auch ohne professionelle Fotoausrüstung zu sehen, kann man aber zum Smartphone greifen und im Nachtmodus oder mit einer längeren Belichtungszeit Bilder machen. Inzwischen gibt es auch Apps, die auf Sonnenstürme hinweisen.