Rad- und Fussverkehr

Beteiligungswerkstatt zum Rad- und Fußkonzept


Im September und Oktober 2025 hatten Interessierte die Möglichkeit, Hinweise zu Streckenmängeln, Gefahrenstellen und Netzlücken in einer Online-Karte zu vermerken. Über 390 Rückmeldungen sind dazu eingegangen. Diese Anregungen wurden in den vergangenen Monaten durch das beauftragte Planungsbüro fachlich geprüft und ausgewertet und ein erster Netzentwurf für den Alltagsrad- und Fußverkehr im gesamten Stadtgebiet erarbeitet. Dafür hat das Planungsbüro die Bereiche mit dem Fahrrad befahren. Für den Fußverkehr wurde schwerpunktmäßig die Innenstadt zu Fuß begangen und untersucht. Die gewonnenen Eindrücke aus der Befahrung und Begehung sind in die Weiterentwicklung des Zielnetzes eingeflossen. Dieses wurde anschließend durch konkrete Maßnahmenempfehlungen ergänzt, um sichere, direkte und komfortabel befahr- sowie begehbare Verbindungen für die Stadt Bad Soden am Taunus zu schaffen.

Aktive Mitarbeit gefragt

„In der Beteiligungswerkstatt wird das Planungsbüro den aktuellen Stand vorstellen und erläutern, wie es weitergeht“, erklärt Bürgermeister Dr. Frank Blasch. „Vor allem aber soll die Veranstaltung Raum für Austausch und Diskussion bieten.“ Die Einschätzungen und Erfahrungen der Bürgerinnen und Bürger sind ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einem tragfähigen Gesamtkonzept. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die von einer breiten Öffentlichkeit mitgetragen werden.

Bis 20. März 2026 anmelden

Für die Planung der Beteiligungswerkstatt wird um eine formlose Anmeldung per E-Mail (abt.61@stadt-bad-soden.de) gebeten. Eine spontane Teilnahme ist aber ebenfalls möglich.

Nach der Beteiligungswerkstatt werden die eingebrachten Hinweise ausgewertet und in den weiteren Planungsprozess einbezogen. Auch die Steuerungsgruppe, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung, Fachplanung und dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) begleitet die Erarbeitung des Konzepts weiterhin eng.

Grafik: Die Planungsgesellschaft RF-K begleitet die Stadt bei der Erarbeitung des Rad- und Fußverkehrskonzepts. Quelle: RV-K