Einlassregeln:

Es gelten die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln sowie die 3G-Regelung (geimpft, genesen, getestet). 


Das Stadtmuseum im Badehaus

In den 1998 zum Museum umgestalteten Räumen des ehemaligen Badehauses wird die über 800-jährige Geschichte der heutigen Gemarkung Bad Soden am Taunus lebendig: Für das einstige Reichsdorf Soden waren lange Zeit die Salzquellen zur Salzgewinnung von Bedeutung. Seit dem 18. Jahrhundert entwickelte sich dann der Kurbetrieb, der Soden 1922 den Titel „Bad“ eintrug. Der Kur- und Badebetrieb erlebte seine Blütezeit im 19. Jahrhundert, als viele namhafte Persönlichkeiten den Kurort aufsuchten, unter anderem die Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy und Peter Tschaikowski sowie berühmte Schriftsteller wie Leo Tolstoi, der Soden namentlich in seinen Roman „Anna Karenina“ einfließen ließ. Wer mehr über das mitunter konfliktbeladene Verhältnis zur mächtigen Reichsstadt Frankfurt am Main erfahren möchte oder über die Herstellung der berühmten Sodener Mineralpastillen, sollte das Stadtmuseum unbedingt besuchen. 

Hier können Sie sich dem Museumsflyer herunterladen: MUSEUMSFLYER.

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NEU: Urkunde des deutschen Kaisers Ferdinand II

Ab sofort kann im Stadtmuseum eine Urkunde des deutschen Kaisers Ferdinand II. (1578-1637) bewundert werden. Handschriftlich bestätigte er in Regensburg die besondere Stellung der beiden Taunusorte Sulzbach und Soden als Reichsdörfer, die somit keiner unmittelbaren Landesherrschaft, sondern dem Kaiser direkt unterstellt waren.