21. MENDELSSOHN TAGE DER MUSIK 2026

© mauritius images, Alamy Stock Photos

Das Kinokonzert: "Fake News - Salieri"

Mit dem Kinofilm „Amadeus“

Samstag, 17. Oktober 2026, 18:00 Uhr, Kino CasaBlanca, Zum Quellenpark 2
Eintritt: € 15,00 inkl. Tapas

Es gibt kaum eine Verleumdung in der Musikgeschichte, die über 300 Jahre angedauert hat, wie der Rufmord, den die Freunde Mozarts aus Ärger über den Erfolg Salieris angezettelt haben. Er ist bis heute aktuell. Erst der Fund einer gemeinsamen Komposition vor wenigen Jahren hat den Bann gebrochen, und erst jetzt kann die Salieri-Forschung richtig beginnen. Wir berichten über diese unglaublichen Vorkommnisse, stellen den Ruf Salieris wieder her, lauschen einigen seiner Kompositionen und schauen gestärkt durch Tatsachen den Film „Amadeus“.

Konstantin von Knebel, Moderation und Klavierbegleitung
Charlotte Kühn, Gesang


© Stadt Bad Soden am Taunus

Stadtführung mit Richard Sippl: 
„Auf Mendelssohns Spuren - Von Quelle zu Quelle”

Sonntag, 18. Oktober 2026, 15:00 Uhr (1,5 Stunden)
Teilnahme kostenlos. 
Der Komponist verlebte im kleinen Kurort Soden die Sommer 1844 und 1845. Er weilte hier nicht nur zur Kur, er verbrachte in Soden regelrechte "Arbeitsur­laube" und komponierte. Mendelssohn war auch ein begabter Zeichner. Während seiner Aufenthalte in Soden skizzierte er Motive aus dem Kurort und seiner Umgebung. Richard Sippl wandelt auf den Spuren der berühmten Kurgastes durch Soden, vorbei an seinem damaligen Aufenthaltsort, der Villa Nassovia, von Quelle zu Quelle, und stellt einige seiner Zeichnungen vor.


© Andreas Kemler

Das besondere Konzert: 
"Die Rose vom Ku’damm" – Ein Hildegard-Knef-Abend

Carola Moritz, Schauspielerin und Sängerin & Stanislav Rosenberg, Klavier

Samstag, 24. Oktober 2026, 19:00 Uhr, Tanzschule Pelzer, Zum Quellenpark 31
Eintritt: € 18,00 / € 10,00 (Schüler, Studenten)
Die Knef war Schauspielerin, Sängerin, Schriftstellerin – und eine radikale Überlebenskünstlerin. Noch hundert Jahre nach ihrer Geburt fasziniert sie als Ikone, die mit Haltung, Mut und Authentizität das Bild der modernen Frau geprägt hat. Unser Konzertabend nimmt Sie mit auf eine musikalische und erzählerische Reise durch ihr bewegtes Leben. Vom ersten großen Erfolg im Nachkriegsdeutschland mit dem Film „Die Mörder sind unter uns“ über die internationale Karriere in Hollywood und am Broadway bis hin zu ihren gefeierten Chansons in den 1960er-Jahren – stets blieb sie unverwechselbar, kantig und charismatisch. 
Mit Sektempfang der Taunus Sparkasse.


Mendelssohn Tage der Musik
© Stadt Bad Soden am Taunus

Stadtführung mit Richard Sippl: 
„Ohne Frack, ohne Klavier, aber auf Eseln ...”

Sonntag, 25. Oktober 2026, 15:00 Uhr (1 Stunde)
Teilnahme kostenlos.
Mendelssohn verbrachte 1844 und 1845 mehrere Wochen als Kurgast in Soden. Bei beiden Aufenthalten wohnte er mit seiner Frau Cécile, seinen Kindern sowie den Hausangestellten in der Kurpension Nassovia in der Königsteiner Straße. Einige seiner berühmtesten Werke sind hier entstanden. Während des etwa einstündigen Spazierganges erläutert Richard Sippel im historischen Kostüm das Kurleben und berichtet über die Someraufenthalte der Familie Mendelssohn Bartholdy am Beispiel noch vorhandener Gebäude und Wege.


© iStock / Digital Artwork

Das Kammerkonzert: "Die Leichtigkeit des Ungewöhnlichen"
Mit Anna Lee (Violine) & Jelena Anti
ć (Bratsche)

und dem Orchester der Gesellschaft der Musikfreunde Bad Soden am Taunus e.V.
Dirigent Alexander Ebert

Sonntag, 01. November 2026, 16:00 Uhr,  Augustinum, Georg-Rückert-Straße 2
Eintritt: € 20,00 / € 10,00 (Schüler, Studenten) 

Johannes Brahms: Haydn-Variationen
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonia concertante
Juan Crisóstomo de Arriaga: Sinfonie in D-Dur

Wunderkinder sind gar nicht so selten, wie man denkt. Arriaga galt seinerzeit als „spanischer Mozart“, der ebenfalls früh als Wunderkind außergewöhnliche und frische Musik schrieb und bereits mit 20 Jahren verstarb. Seine Klassik hat sentimentale, romantische Vorklänge. Brahms‘ Haydn-Variationen, des letzte Stück im Konzert, blicken hingegen zurück in die „gute alte Zeit“ mit  Leichtigkeit und Vertrautheit, die in diesem Stück wieder aufblitzen. Was könnte diese Gefühle besser balancieren als die „Sinfonia Concertante“, Mozarts Werk mit zwei Soli. Man weiß nicht, ist dieses Stück ein symphonisches Konzert oder eine konzertierende Symphonie? Alexander Ebert führt durch diese Entdeckungsreise zwischen Innovation, Moderne, Gewachsenem und Tradition.


© WikiCommons

Das Kirchenkonzert

Gioachino Rossini "Petite Messe Solennelle"

Mit dem Main-Taunus-Kammerchor unter der Leitung von Julian Mörth

Sonntag, 08. November 2026, 19:00 Uhr,  Katholische Kirche St. Katharina, Salinenstraße 1
Eintritt: € 20,00 / € 10,00 (Schüler, Studenten) 

In der Version für Chor, Soli, Harmonium und Klavier

Nach unglaublichen 34 Jahren künstlerischer Schaffenspause wagt sich Rossini an sein letztes Werk, die „Petite Messe Solennelle“. Rossini schreibt über sein Werk: „Lieber Gott. Hier ist sie, die arme kleine Messe. Habe ich nun wirklich heilige Musik gemacht? Ich bin für die Oper geboren. Du weißt es wohl! Ein bisschen Können, ein bisschen Herz, das ist alles. Sei also gepriesen und gewähre mir das Paradies.“ Wir wollen dies Rossini gönnen und freuen uns auf die ungewöhnliche und von ihm unbedingt gewollte Besetzung mit Klavier und Harmonium.

Sopran: Annick Mörth
Mezzosopran: Guenaelle Mörth
Tenor: Theodore Browne
Bariton: Josua Bernbeck
Klavier: Julia Palmova
Harmonium: Petra Pusinelli


Taunussparkasse.jpg

Mit freundlicher Unterstützung der