Klaus Spory 

Geboren am 15. April 1939 in Wetzlar - gestorben am 1. Januar 2024

Verleihung der Ehrenbürgerwürde am 17. Mai 2017 „für seine besonderen Verdienste um die Stadt Bad Soden am Taunus, ihre Einwohner und die Allgemeinheit“.

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Der evangelischer Pfarrer war in Neuenhain, Altenhain und Mammolshain tätig und gilt als große Integrationsfigur.
Der Vater von drei erwachsenen Kindern (zwei Töchter und einem Sohn) lebt heute mit seiner Frau in Kronberg-Oberhöchstadt, auch – wie er bescheiden sagt – um seinen Nachfolgern nicht in die Quere zu kommen. 

Er absolvierte zunächst eine Diakonen-Ausbildung in Treysa mit Krankenpflege-Examen, arbeitete dann in der Jugendpsychiatrie und im Gefängnis sowie im sozialen Brennpunkt Frankfurt-Preungesheim. Als Gemeindepädagoge in Taunusstein-Wehen hielt er erste Gottesdienste. Durch ein Stipendium wurde er nach seinem Studium in Wuppertal und Mainz hauptamtlicher Pfarrer. Seine erste offizielle Pfarrerstelle führte ihn nach Neuenhain, wo er von 1971 bis 2001 als Pfarrer lebte und wirkte.

Auch außerhalb seiner Funktion als Pfarrer setzte er sich vor allem für die Belange der Jugendlichen und der sozial Schwachen ein. So errichtete er im Pfarrhaus, dem Herrnbau in Neuenhain, eine Jugendeinrichtung, die auch Heranwachsenden aus anderen Kommunen zur Verfügung stand. 2007 gründete er die Schwalbacher Tafel, deren Vorsitzender er lange Zeit war, und sorgte so dafür, dass auch sozial Schwache ausreichend mit Lebensmitteln versorgt werden. 2011 erhielt Pfarrer Spory den Schwarzen Löwen des Lions Clubs für sein Engagement für die Schwalbacher Tafel.