Stromversorgung: Stadtverwaltung testet regelmäßig den Ernstfall

Wie gut ist die Stadt für einen Stromausfall gerüstet? Das testet die Stadtverwaltung Bad Soden am Taunus regelmäßig in den Standorten wie etwas dem Paulinenschlößchen oder der Feuerwache in der Hunsrückstraße mit einem simulierten Stromausfall. In beiden Liegenschaften ist nämlich sogenannte kritische Infrastruktur untergebracht, die im Notfall durch mobile Generatoren aufrechterhalten werden muss.

Ein mit Eiszapfen bedeckter Strommasten in Bad Soden am Taunus


Foto: Vereiste oder gebrochene Strommasten können zu einem zeitweiligen Stromausfall führen.

Die häufigsten Anlässe für Stromausfälle, sogenannte „Blackouts“, sind schlechte Wetterbedingungen wie Stürme, Gewitter oder heftiger Schneefall, bei denen Strom- und Hochspannungsleitungen beschädigt werden. Aber auch Cyberattacken oder ein punktuell zu hoher Stromverbrauch kann zu einem Stromausfall führen, beispielsweise, wenn viele Haushalte Heizlüfter oder Elektroheizungen nutzen, um in der aktuellen Situation Gas zu sparen.

Autarke Versorgung durch mobile Generatoren

Bei einem Stromausfall können mobile Generatoren die Stromversorgung übernehmen. Die Stadt Bad Soden am Taunus verfügt derzeit über drei mobile Generatoren, so dass alle Stadtteile versorgt sind. Die Geräte werden mit Dieselmotoren betrieben und können nachgetankt so lange laufen, bis die Stromversorgung wieder hergestellt ist.

Stadtverwaltung weiter arbeitsfähig

Die Server der Verwaltung werden bei einem Stromausfall über eine unabhängige Spannungsversorgung ohne Unterbrechung im Betrieb gehalten, so dass die Verwaltung weiter arbeitsfähig bleibt und keine Daten verloren gehen. 

Telefonische Erreichbarkeit

Um eine telefonische Erreichbarkeit im Ernstfall zu gewährleisten,  ist auch der Kommunikationsserver wie der Datenserver separat abgesichert- Auch die Feuerwehr wird jederzeit erreichbar bleiben.