Franklin (Tennessee), USA

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Die Stadt Franklin wurde am 26. Oktober 1799 von Abram Maury Jr. gegründet. Die Stadt verdankt ihren Namen dem nationalen Gründungsvater Benjamin Franklin. Vor dem Sezessionskrieg (1861-1865) war Williamson ein begüterter Landkreis und Franklin das Zentrum der Plantagenwirtschaft.

Der Bürgerkrieg zwischen den Südstaaten („Konföderierten“) und den Nordstaaten wegen sozialer, wirtschaftlicher und politischer Differenzen zerstörte die Wirtschaft Franklins. Im November 1864 wurde in Franklin eine der blutigsten Bürgerkriegsschlachten ausgetragen, bei der über 8.000 Menschen ums Leben kamen. Es dauerte 120 Jahre, bis die Stadt sich davon wieder vollständig erholen konnte.

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Franklin im US-Bundesstaat Tennessee gehört zu dem Landkreis (County) Williamson, der zu den wohlhabendsten des Bundesstaates gilt. Die rund 70.000 Einwohner leben auf einer Fläche von 78 Quadratkilometern. Franklin liegt in der Zeitzone „Central“, das heißt fünf bzw. sechs Stunden hinter der Mitteleuropäischen Zeit zurück. Der Bürgermeister von Franklin heißt seit Januar 2011 Dr. Ken Moore.

Bei einem Rundgang kann man sowohl den Charme einer Kleinstadt als auch die Eleganz einer Großstadt spüren. Es gibt eindrucksvolle Bürgerkriegsorte und etliche Museen; prächtige viktorianische Häuser beeindrucken den Betrachter ebenso wie die Antebellum-Architektur, der klassizistische Baustil der Südstaaten, mit dorischen Säulen und Giebeldreieck. Franklin ist bekannt für seine jährlichen Festivals und Paraden, wie das Hauptstraßenfestival im Frühling, die Feiern zum Unabhängigkeitstag am 4. Juli, das Kürbisfest im Oktober, die Parade des Veteranen-Tages und den so genannten Teufel der Weihnacht, „Dickens of a Christmas“. 

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Sehenswert sind in Franklin beispielsweise das Bürgerkriegsmuseum “Lotz House – Civil War House Museum“ oder das Carter House, das die Geschichte des Bürgerkriegs sowie die Schlacht in Franklin dokumentiert. Viele Gäste besuchen auch das McLemore House African American Museum und die Heritage Foundation von Franklin. Shoppen und gut essen kann man vor allem in der Cool Springs Galleria mit 185 Läden und in „The Factory“, einem Verkaufs- und Unterhaltungskomplex. Einen Ausflug wert ist auf jeden Fall die bekannte Jack-Daniel‘s-Brennerei in Lynchburg, etwa 1,5 Autostunden von Franklin entfernt. Mit einer Produktion von etwa 90 Millionen Litern im Jahr ist Jack Daniel’s die meistverkaufte amerikanische Whiskeymarke weltweit.

Alle Informationen über Franklin finden Sie im Internet unter  www.franklin-gov.com.

Weitere Informationen rund um die Städtepartnerschaft (Bürgerreisen, Schüleraustausch etc.) erhalten Sie auf der Homepage des Vereins Internationaler Kultur- und Sportaustausch Bad Soden am Taunus e.V. (IKUS) unter www.ikus-bad-soden.de.

Ansprechpartner

Abteilung Kultur und Veranstaltung

Königsteiner Straße 77
65812 Bad Soden am Taunus