Wohnen wie zu Kurzeiten

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Im Kurgastzimmer kann der interessierte Museumsbesucher erleben, wie Kurgäste in den beiden vergangenen Jahrhunderten in Soden logierten. Der Raum ist ausgestattet mit original Biedermeier-Möbeln.

Zahlreiche weitere Exponate vermitteln ein authentisches Kur-Gefühl aus Sodens Blütezeit – darunter der mannshohe, mit goldenen Schnörkeln kunstvoll verzierte Spiegel, der einst im zweiten Kurhaus von 1927 stand, sowie ein silberner Sektkühler mit einem Stempel aus dem gleichen Jahr. Auch der sogenannte „Kurnippes“ fehlt nicht!

Drei anschaulich gestaltete Textbanner informieren über den Werdegang der Sodener Kur, den Mineralwasserversand und den einstigen Exportschlager Sodens, die Mineralpastillen.

Zahlreiche alte, aufwändig gerahmte und mit knappen Begleittexten versehene Schwarz-Weiß-Fotografien an den Wänden erzählen alle eigene Geschichten, z.B. die von der Schweizer Milchkur-Anstalt in der einstigen Hauptstraße – zu einer Zeit, als es Mode war, Kurgästen Quellwasser vermischt mit Molke als heilsames Erfrischungsgetränk anzubieten.