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Stadtpolitik
Dorothée Fink ist Stadt-verordnetenvorsteherin
Erstmals erste Bürgerin der Stadt
Mit der Eröffnung durch Bürgermeister Dr. Frank Blasch begann am gestrigen Mittwochabend die konstituierende Sitzung der 20. Bad Sodener Stadtverordnetenversammlung. In seiner Rede würdigte Bürgermeister Dr. Frank Blasch das ehrenamtliche Engagement der Stadtverordneten, die für fünf Jahre Verantwortung übernehmen – als Bürgerinnen und Bürger aus der Mitte der Gesellschaft. Dieses Engagement sei nicht immer einfach, mache sie aber zu „Heldinnen und Helden unserer Demokratie“.
Er verwies auf erfolgreiche vergangene Wahlperioden mit wichtigen Projekten wie Rathaus, Feuerwache und Bahnhof und nannte zentrale Zukunftsthemen wie das Adlerkarree, die Entwicklung des Sinai und die Weiterentwicklung der Infrastruktur. Zugleich betonte er die angespannte wirtschaftliche und weltpolitische Lage und rief zu einer weiterhin konstruktiven, fairen Zusammenarbeit auf: Streit gehöre dazu, an Argumenten wachse man.
Große Mehrheit
Gemäß den Regularien leitete das am längsten ununterbrochen der Stadtverordnetenversammlung angehörende Mitglied, Harald Fischer (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), die Wahl des Stadtverordnetenvorstehers oder der Stadtverordnetenvorsteherhin. Auf Vorschlag der CDU wurde mit Dorothée Fink erstmals eine Frau mit großer Mehrheit in das Amt gewählt.
In ihrer ersten Ansprache zeigte sich Dorothée Fink bewegt: „Ich bin glücklich und erleichtert und danke Ihnen sehr für das entgegengebrachte Vertrauen. Mir ist bewusst, dass ich in große Fußstapfen trete.“ Zugleich betonte sie ihren Anspruch an die kommende Amtszeit: „Ich werde alles tun, was ich kann, um vor allem verbindend zu wirken und diesem Amt gerecht zu werden. Für die kommende Periode wünsche ich mir eine faire und kollegiale Zusammenarbeit – hart in der Sache, das gehört dazu.“
Die verheiratete 64-jährige Volljuristin gehört der Stadtverordnetenversammlung bereits seit 20 Jahren an. Zuletzt leitete sie den Bauausschuss. Mit ihrer Wahl tritt sie die Nachfolge von Helmut Witt an, der das Amt über zwei Jahrzehnte hinweg innehatte und maßgeblich prägte.
Änderung der Hauptsatzung
Zusätzlich beschloss die Stadtverordnetenversammlung Änderungen der Hauptsatzung. So wurde die Zahl der stellvertretenden Stadtverordnetenvorsteherinnen und -vorsteher von bisher vier auf künftig fünf erhöht; der Beschluss erfolgte einstimmig. Zudem wurde die Größe der Ausschüsse von 13 auf 10 Mitglieder reduziert. Auch die Zahl der ehrenamtlichen Magistratsmitglieder wird verkleinert: Künftig wird das Gremium statt aus 10 nur noch aus 8 ehrenamtlichen Stadträten bestehen. Der jetzige Magistrat bleibt bis zur umgesetzten Änderung der Hauptsatzung im Amt, bis dann vermutlich in der Stadtverordnetenversammlung vom 10. Juni 2026 ein neuer Magistrat gewählt und vereidigt wird.
Zudem erfolgte die Wahl der stellvertretenden Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bad Soden am Taunus. Gewählt wurden Christian Gutbier (BSB), Sven Hahnel (FDP), Stefan Dietrich (CDU) sowie Isabell Reuter (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN). Martin Krapf (SPD) wurde ebenfalls gewählt, seine Wahl wird jedoch erst mit Inkrafttreten der geänderten Hauptsatzung wirksam.
Betriebskommission der Stadtwerke
Im weiteren Verlauf der Sitzung wurden die Vertreterinnen und Vertreter für die Betriebskommission der Stadtwerke gewählt. In dieses Gremium entsendet die Stadtverordnetenversammlung Bernd Krause (FDP), Ulrich Best (SPD) sowie Frank Schichor (CDU). Zudem wählten die Stadtverordneten Bürgermeister Dr. Frank Blasch als Vertreter in die Verbandskammer des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain und in die Verbandsversammlung der ekom21 – KGRZ Hessen.
Es erfolgten weiterhin Beschlüsse über Ehrungen langjähriger Mandatsträgerinnen und Mandatsträger. Nach der entsprechenden Ehrenordnung der Stadt kann Bürgerinnen und Bürgern, die ihr Mandat mindestens 20 Jahre lang ohne Tadel ausgeübt haben, eine Ehrenbezeichnung verliehen werden. In diesem Zusammenhang wurde Helmut Witt zum Ehrenstadtverordnetenvorsteher ernannt. Julia Kappel-Gnirs wurde als Ehrenstadtverordnete ausgezeichnet, während Dr. Heiner Kappel die Ehrenbezeichnung Ehrenstadtrat erhielt. Die offizielle Verleihung der Ehrenbezeichnungen wird in einem würdigen Rahmen in Kürze erfolgen.
Bild: Herzliche Glückwünsche vom Vorgänger: Helmut Witt (rechts) gratuliert der ersten Bürgerin der Stadt, Dorothée Fink.
