neue Feuerwache

Arbeiten an Fassaden und Böden gehen voran


Auf der Baustelle der neuen Feuerwache an der Königsteiner Straße gehen die Arbeiten weiter – auch bei Hitze und während der Sommerferien. Bürgermeister Dr. Frank Blasch hat sich jetzt vor Ort ein genaues Bild über den aktuellen Stand gemacht.

An der Feuerwache werden an der Fassade derzeit die Unterkonstruktion und die Wärmedämmung angebracht. Anschließend werden die feuerverzinkten Metallplatten montiert. Im Bauteil „Wohnen“ sind die Vorarbeiten bereits abgeschlossen, dort hat das Anbringen der Metallfassade begonnen. Mit dem sichtbaren Fortschritt nehmen die Gebäude Schritt für Schritt ihr späteres charakteristisches Aussehen an. 

Estrich verlegt 

Was von außen nicht immer deutlich sichtbar ist, zeigte sich beim Rundgang durch Hallen und Räume: In den vergangenen Monaten wurden die Trockenbauarbeiten in den oberen Geschossen kontinuierlich fortgeführt; sie waren die Voraussetzung für das anschließende Einbringen des Estrichs. Er ist nach dem Einbau der Dämmschichten und der Fußbodenheizung in einzelnen Bereichen des Kopfbaus somit in allen Geschossen verlegt – ein wichtiger Meilenstein! Nun kann der Einbau der Bodenbeläge beginnen. Je nach Nutzung der einzelnen Räume sind unterschiedliche Bodenbeläge vorgesehen, zum Beispiel Fliesen und Industrieparkett. 

Vorbereitungen für den Hallenboden 

In der Fahrzeughalle steht in den kommenden Wochen ein weiterer wichtiger Bauabschnitt an. Dort soll der Boden so genannte Rüttelklinker erhalten, ein Verbund aus keramischem Bodenbelag mit einem darunterliegenden Bettungsmörtel. Er wird den besonderen Anforderungen des Feuerwehrbetriebs gerecht und bietet eine robuste, langlebige Oberfläche. Zur Vorbereitung muss die Fahrzeughalle vollständig geräumt und die bereits aufgebrachte Abdichtung final überprüft werden. Anschließend werden die „Klinker“ in einem speziellen Rüttelverfahren eingebracht. Sind die Arbeiten am Hallenboden abgeschlossen, rückt die Fertigstellung eines zentralen Funktionsbereichs einen weiteren Schritt näher. 

Unterm Strich war Bürgermeister Dr. Frank Blasch mit dem Verlauf der Arbeiten auf der über 100 Meter langen Baustelle zufrieden. „Wir liegen absolut im Kostenrahmen“, erklärte er, „was bei der Größe dieses Projekts nicht selbstverständlich ist.“ Das Gesamtbudget für die Feuerwache inklusive Wohnhaus beträgt 33,4 Millionen Euro, die Fertigstellung ist für den Sommer 2027 vorgesehen.


Foto: Projektleiterin Corina Kaiser (r.) freut sich über den fertig gelegten Estrich und erläutert Details an (v.l.) Fachbereichsleiter Michael Serba, Abteilungsleiterin „Gebäude und Liegenschaften“ Dorothea Reidel und Bürgermeister Dr. Frank Blasch.