- BÜRGERSERVICES
- STADT
- FREIZEIT
- Kunst & Kultur
- Veranstaltungen & Feste
- Veranstaltungskalender
- Altenhainer Kerb
- Bad Sodener Weintage
- Bluesabend
- Irischer Abend
- Kinderprogramm
- Mendelssohn Tage der Musik
- Musik am Quellenpark
- Neuenhainer Herbstmarkt
- Neuenhainer Kerb
- Sommerlounge Konzerte
- Sommernachtsfest
- Sonntagskonzerte
- Weihnachtsmarkt
- Bewerbungsmöglichkeit für Bands
- Bewerbung als Standbetreiber
- Bad Soden am Taunus erleben
- Vereine & Ehrenamt
- WIRTSCHAFT
- TOURISMUS
- ONLINE-SERVICE
Freibadsoden
Sommer 2026 sorgt für hohe Besucherzahlen
Der Sommer 2026 wird noch lange in Erinnerung bleiben: Viel Sonne, anhaltende Trockenheit und heiße Temperaturen. Kein Wunder, dass viele Bad Sodener und Besucher von außerhalb eine erfrischende Abkühlung im schönen FreiBadSoden gesucht haben. Das schlägt sich auch in der Statistik der Saison 2026 nieder. Mit 85.600 Badegästen war der Andrang so hoch wie schon seit langem nicht mehr.
Anhaltende Hitze
Badleiterin Katja Gilcher, gerade am Schreibtisch mit der Aufarbeitung der abgelaufenen Saison beschäftigt, muss bis zum Jahr 2022 zurückblättern, um auf solch hohe Besucherzahlen zu kommen, wenn auch – zugegebenermaßen – dann zwei wechselhafte, nasse Sommer folgten. Jedoch auch im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der Badegäste um 33 Prozent erhöht. Tagesrekord war in diesem Jahr der Samstag, 27. Juni, mit 3.150 Besuchern.
„Wenn auch die Besucherzahlen erfreulich hoch sind, war es doch für das gesamte Team im FreiBadSoden eine anstrengende Zeit“, blickt Katja Gilcher zurück. Anhaltende Hitze bereits am Vormittag bis zum späten Abend, das habe sie in ihrer 36-jährigen Karriere so extrem noch nicht erlebt. Zum Glück habe es trotz der herausfordernden Umstände keine schwerwiegenden Vorkommnisse im FreiBadSoden gegeben.
Eintritt online gebucht
Im Eingangsbereich und an der Kasse hat sich in diesem Sommer gezeigt, dass das Online-Buchen von Eintrittskarten und der Durchgang mit der „Fast Lane“ immer mehr in Anspruch genommen werden. Im Vergleich zum Jahr zuvor wickelten die Badegäste 72 Prozent mehr Buchungen digital ab. „Die Vorteile – weniger Wartezeit an der Kasse und bargeldloses Bezahlen – liegen auf der Hand“, erklärt Katja Gilcher.
Beim Blick aus ihrem Bürofenster kann die Badleiterin ihre beiden Kollegen sehen, wie sie gut zwei Wochen nach dem letzten Saisontag das FreiBadSoden schon auf Herbst und Winter vorbereiten. Schwimmmeister Jörg Esch und der Fachangestellte für Bäderbetriebe Markus Zeitler reinigen und demontieren die Sitzbänke, bevor sie eingelagert werden. Arbeit haben sie in den kommenden Wochen genug: Auch die Mülleimer werden gesäubert und abgehängt und alle Wasserleitungen im Außenbereich geleert. Schließlich werden sie die 2.500 Kubikmeter Wasser in den Becken bis auf dreiviertel der Menge reduzieren. Dieser „Rest“ muss bleiben, um dem so genannten Aufschwimmen vorzubeugen – dem Anheben eines Beckens durch Auftriebskräfte des Wassers beispielsweise während einer längeren Frostperiode.
Blick nach vorn
An ihrem Schreibtisch im Büro muss Katja Gilcher die Saison – wie sie es sagt – „administrativ zu Ende bringen“. Sind alle Rechnungen bezahlt? Welche technischen Betriebsstoffe und Teile müssen jetzt bestellt werden? Ihr Blick richtet sich natürlich auch schon auf das kommende Jahr, getreu dem Motto „Nach der Saison ist vor der Saison“. So müssen Ausschreibungen vorbereitet, technische Kontrollen geplant und terminiert werden. Zudem steht im kommenden Jahr ein besonderes Jubiläum an: Das Freibad im Altenhainer Tal feiert – ebenso wie der Erste Sodener Schwimmclub (ESSC) – seinen 100. Geburtstag!
Und dann, wenn sie einen großen Haken unter alle Abrechnungen und Auswertungen gemacht hat, freut sie sich mit ihrem Team auf einen entspannten Urlaub und die Erholung vom heißen Sommer 2026.
Foto oben: Katja Gilcher zieht in ihrem Büro Bilanz über den Freibadsommer 2026.
Foto unten: Die Freibad-Mitarbeiter Markus Zeitler (li.) und Jörg Esch demontieren die Sitzbänke

