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kultur
Zwei Führungen „Jüdisches Leben“ am Wochenende
Über das jüdische Leben in Bad Soden gibt es viel Wissenswertes und Überraschendes zu erfahren. Und das kann sogar sehr unterhaltsam sein! Wer sich für diese wichtigen Aspekte Bad Sodener Historie interessiert, kann sich bei zwei Führungen dazu selbst ein Bild machen. Am Samstag, 22. August 2026, um 15:00 Uhr, steht die Führung „Jenny Lippmann, Teil 1“ auf dem Programm. Und darum geht’s: Bad Soden verfügte bis zum Zweiten Weltkrieg über eine orthodoxe jüdische Gemeinde. Bei einem vergnüglichen Spaziergang zeigt die jüdische Hutmacherin Jenny Lippmann alias Elisabeth Hammerbeck ihr Bad Soden zusammen mit dem ihr sehr gut bekannten Kurgast Jakob Orschützer alias Sven Hammerbeck. Jenny Lippmann wird selbstverständlich einen ihrer modernen exquisiten Hüte tragen. Hutmacherin Jenny würde es freuen, wenn die teilnehmenden Damen (und natürlich auch die Herren) ihren Lieblingshut tragen – nur Mut! Teilnahme ist kostenfrei Treffpunkt zur anderthalbstündigen Führung in das Parkdeck Enggasse in der Altstadt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Der Samstagsspaziergang führt zur ehemaligen Synagoge, zum damaligen „Quellenhof, zum Frankfurter Hof, über die Dachbergstraße zur Talstraße, in der sich bis zum Zweiten Weltkrieg die Israelitische Kuranstalt und die Villa Aspira befanden. Am Sonntag, 23. August 2026, ebenfalls um 15:00 Uhr, ist der Treffpunkt zur Führung „Jenny Lippmann, Teil 2“ am Sauerbrunnen in der Straße Zum Quellenpark 24, der Kreuzung von Brunnenstraße und Zum Quellenpark. Der Weg führt dann unter anderem zu ihrem ehemaligen Hutladen (Zum Quellenpark 2), zum Haus Reiss (Zum Quellenpark 8), Haus Isserlin (Zum Quellenpark 6), zum Haus Rothschild (Königsteiner Straße 86), zum Paulinenschlößchen am Rande des Alten Kurparks und endet in der Leopold Passage in der Königsteiner Straße 55. Auch die Teilnahme an dieser Führung ist kostenfrei. |
