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Heinrich Schloos
Herzliche Glückwünsche zum 102. Geburtstag
Das ist ein Ritual, das Heinrich Schloos viel Freude bereitet: Zu seinem Geburtstag am 20. Mai empfängt er gerne seine Familie zur Gratulation und zum Umtrunk. Nicht fehlen darf an seinem Ehrentag der Besuch von der Stadt Bad Soden am Taunus – diesmal in Vertretung von Bürgermeister Dr. Frank Blasch durch die neu gewählte Stadtverordnetenvorsteherin Dorothée Fink. Sie gratulierte dem munteren Jubilar herzlich zum 102. Geburtstag und hatte außerdem die Glückwünsche von Ministerpräsident Boris Rhein und Landrat Michael Cyriax mitgebracht.
Gut gelaunt und bei erstaunlicher Gesundheit – wenn auch nach seiner Aussage das Gehen mitunter etwas schwerfällt – begrüßte der Senior seine Gäste in seinem Appartement in der Seniorenresidenz Augustinum. Das Erzählen macht ihm Freude; und das 102-jährige Leben bietet einen reichen Fundus an Erlebtem, der dem „Heini“ – wie er in der Familie gerufen wird – noch erstaunlich präsent ist. Da waren die Kriegsjahre in Russland und die Zeit danach in Gefangenschaft in Frankreich, aus der er erst 1947 entlassen wurde.
Im Mini-U-Boot
Und dann die Etablierung im Beruf. Erfolgreich hat er als Architekt viele Spuren hinterlassen, besonders in Frankfurt-Höchst. Das Bergwandern und Klettern waren ihm die vielen Jahre ein guter Ausgleich zum Alltag; die Zugspitze oder den Watzmann hat er natürlich von oben gesehen. Aber auch die fernen Länder haben ihn stets gereizt: Die schier unendlich lange Chinesische Mauer oder die Tauchfahrt im Mini-U-Boot zum Korallenriff in der Südsee hat er noch bildhaft vor Augen.
Die Bewegung hat ihn fit gehalten – körperlich und geistig. Noch mit 99 Jahren hat er an den Kegelabenden im Augustinum teilgenommen. Ruhe und Gelassenheit hat er in der Seidenmalerei und später im Aquarellieren gefunden. Sehr gerne holt er seine naturgetreuen Zeichnungen großer und kleiner Tiere hervor.
Kaffee und Eintracht Frankfurt
Die Teilnahme am geselligen Leben ist Heinrich Schloos weiterhin wichtig: die Kaffeegespräche mit Zimmernachbarn, die Rummikub-Runden, als Frankfurter Bub das Mitfiebern mit der Eintracht und das kulturelle Leben in der Seniorenresidenz mit Theater, Vorträgen und Musik. „Langeweile kenne ich nicht“, erzählt er, „und die Angebote, die das Leben bereithält, nehme ich gerne an.“
Dazu zählt auch die Geburtstagsfeier am Wochenende mit 20 Familienmitgliedern und Freunden, die ihren „Heini“ dann hochleben lassen werden. Dann macht er sich wieder schick mit Hemd, Weste und Krawatte und genießt die herrlichen Stunden mit vielen gemeinsamen Erinnerungen und Geschichten.
Foto: Heinrich Schloos freut sich sehr über die Glückwünsche von Stadtverordnetenvorsteherin Dorothée Fink.
