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jugendcafé
Mädchentag, Kicken, Darten – langweilig ist es nie!
„Das war echt ‘ne coole Zeit“ waren sich die Teilnehmer vom Ferienprogramm einig. Zwei Wochen waren 30 Mädchen und Jungen im Alter von 12 und 13 Jahren jetzt mit dem Team vom Jugendcafé bei tollen Locations: Sie besuchten beispielsweise den Sportpark Kelkheim, kickten beim Soccerbeat in Frankfurt, experimentierten im Schloss Freudenberg und fuhren Wasserski in der Nähe von Marburg. Besser konnte der Auftakt der Sommerferien kaum sein!
Damit alles so reibungslos und entspannt ablaufen konnte, hatte das Team zuvor alle Termine einzeln und bis ins letzte Detail durchgeplant. Ausgearbeitet von Jugendcafé-Mitarbeiter Volker Zill, konnte er sich bei der Umsetzung auf eine engagierte und kreative Crew verlassen mit Annett Stein, Sammantha Henninger, Astrid Ullmann und Minijobber David Tomic (alle Jugendcafé) sowie von Oliwia Knapik (Mobile Beratung Schwalbach), Emanuel Manske (Jugendarbeit Neuenhain) und Bad Sodens Streetworker Markus Günther.
Gutes Team
Das Team hat sich hervorragend und effektiv zusammengefunden – schon deutlich vor der Planung des Ferienprogramms. Das ist und war alles andere als selbstverständlich, denn die Personalsituation im Jugendcafé, das jeder nur JuCa nennt, war über viele Monate angespannt. Volker Zill war im vergangenen Jahr überwiegend krankheitsbedingt ausgefallen, seine Kollegin Angelina Hugler befindet sich in Elternzeit. Gemeinschaftlich hat das JuCa-Team in der jetzigen Konstellation die schwierige Zeit „gewuppt“. Jetzt freuen sich alle, das breite Spektrum an Treffen, Spiel und Spaß wieder im vollen Umfang anzubieten. Und das Angebot kann sich mehr als sehen lassen.
Hoch im Kurs stehen und von den Jugendlichen gut besucht sind die regelmäßigen offenen Treffs jeweils am Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 15:00 Uhr bis 19:00. „Einfach vorbeikommen, irgendwas Gutes passiert dann immer“, erzählt Volker Zill aus Erfahrung, „ob Fußball vor der Tür, Billard im JuCa drinnen oder einfach nur quatschen.“ Auch der Samstagskick von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr in der Theodor-Heuss-Schule – im wöchentlichen Wechsel für über 18- und unter 18-Jährige – ist eine feste Institution. Am Mädchentag, dienstags 16:00 Uhr bis 20:00 Uhr, sind die jungen Frauen im Alter von elf bis 15 Jahren froh, im JuCa mal ganz unter sich zu sein.
Regelmäßige Projekte
Bei den regelmäßigen Projekten können sich die Jugendlichen ihren Vorlieben nach ganz entfalten – ob beim Jugendtheater, der Umweltrallye, bei Foto und Video in Medien-AGs, beim Kochen, Bouldern oder einer Graffiti-Aktion mit einem echten Künstler. Für die Freizeitgestaltung im JuCa gilt: Langeweile ist hier ein absolutes Fremdwort!
„Die Vielfalt der Angebote, die Abläufe der Tagesprogramme und das Miteinander im Team zeigt, dass die Bad Sodener Jugendpflege mit ihren Kooperationspartnern sehr gut aufgestellt ist“, erklärt Bürgermeister Dr. Frank Blasch, „wir sind da, wo wir hinwollen – nah bei den Jugendlichen“.
Das JuCa möchte junge Menschen ab elf Jahren ansprechen; es bietet ein vielfältiges Angebot aus Freizeitaktivitäten und außerschulischer Bildung. Hier können die Jugendlichen nicht nur zusammenkommen und entspannen, sondern auch Unterstützung und Orientierung finden – gerade in herausfordernden Lebenssituationen. „Wichtig ist uns die aktive Mitgestaltung und Mitbestimmung durch die Jugendlichen“, erläutert Volker Zill.
Früher eine Feuerwache
Das JuCa befindet sich im historischen Gebäude An der Trinkhalle 12 im alten Ortskern von Bad Soden am Taunus. Früher befand sich darin die Volksschule, später die Feuerwache, bevor es in den 1980er Jahren zum Haus der Jugend umfunktioniert wurde. Die Stadt Bad Soden übernimmt 100 Prozent der Kosten für Gebäude, Personal und Sachmittel des JuCa; Trägerin der Einrichtung ist die Evangelische Kirchengemeinde Bad Soden.
Weitere Infos über das JuCa Bad Soden stehen auf seiner Homepage.
Foto: Ein gutes Team: (v.l.) Oliwia Knapik, Annett Stein, Volker Zill, Sammantha Henninger, Emanuel Manske, Astrid Ullmann, Markus Günther und David Tomic.
