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resilienzwoche
Großes Interesse am städtischen Aktionstag
Sehr gut besucht war der Informationsstand der Stadt Bad Soden am Taunus am vergangenen Montag auf dem Parkplatz eines großen Supermarkts in der Hasselstraße. Alexander Wieczorek, innerhalb der Stadtverwaltung zuständig für den Bevölkerungsschutz, informierte an diesem Tag mit den beiden städtischen Mitarbeitenden Fiona Gehring (Kommunikation und Marketing) und Sven Griese (Feuerwehr) über die Vorhaltung eines sinnvollen Notfallvorrats und weitere Dinge, die im Ernstfall hilfreich sein können. Dabei durfte natürlich auch der Hinweis auf individuelle Lebensumstände nicht fehlen: Welche Medikamente werden benötigt? Sind genug Windeln für Kleinkinder vorrätig und wurde auch an Futter für das eigene Haustier gedacht? Knapp 18 Kilogramm haltbares Essen und 20 Liter Wasser Zur Veranschaulichung war am Stand der vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfohlene Notfallvorrat für eine Person für 10 Tage eindrucksvoll aufgebaut – neben den 20 Litern Wasser, dreieinhalb Kilogramm Getreideprodukten oder vier Kilogramm Hülsenfrüchten sorgte vor allem die empfohlene Bevorratung von dreieinhalb Kilogramm Kuchen, Süßigkeiten und Knabbereien für Überraschung. Insgesamt sollte eine erwachsene Person laut BBK knapp 18 Kilogramm haltbare Lebensmittel im Haus haben. Auf großes Interesse stießen auch die beiden modernen Kurbelradios mit Funktionen wie SOS-Signalton und USB-Ladebuchse sowie der Campingkocher, mit dem Speisen auch während eines Stromausfalls erwärmt werden können. Keine akute Bedrohungslage, aber Notwendigkeit für Resilienz Besonders häufig hörten die städtischen Mitarbeitenden an diesem Tag die Frage: Muss ich mir jetzt Sorgen machen? Hier konnte Entwarnung gegeben werden: Der Aktionstag wurde nicht aufgrund einer bekannten akuten Bedrohungslage veranstaltet, sondern um Bürgerinnen und Bürger stärker für Vorsorge, Selbstschutz und Krisenprävention zu sensibilisieren. Der Informationsstand war Teil der Resilienzwoche des Hessischen Innenministeriums, die darauf aufmerksam machen soll, dass Stromausfälle, Sabotage, Cyberangriffe, Naturkatastrophen oder Energieengpässe erhebliche Auswirkungen auf den eigenen Lebensalltag haben können. „Allein der mehrtägige Stromausfall in Berlin Anfang 2026 hat gezeigt, dass viele Menschen auf unerwartete Krisen nicht genügend vorbereitet sind und wie wichtig gute Vorbereitung sein kann“, erklärte Alexander Wieczorek hierzu. Vorsorgebroschüren und städtische Informationen Neben der neu aufgelegten Vorsorgebroschüre des BBK hatte das Innenministerium für den Informationsstand Einkaufstaschen zur Verfügung gestellt, auf denen die empfohlene Einkaufsliste für den Notvorrat für eine Person für zehn Tage aufgedruckt war. Über 200 Taschen und mehr als doppelt so viele Vorsorgebroschüren konnten die städtischen Mitarbeitenden an diesem Tag ausgeben. Weitere Informationen stehen auf der städtischen Website unter www.bad-soden.de/notfallvorsorge sowie in der Vorsorgebroschüre des BBK, die in allen städtischen Verwaltungsstellen ausliegt. In der Mediathek des BBK steht der Ratgeber außerdem in verschiedenen Sprachen sowie in leichter Sprache und in Gebärdensprache zum Download zur Verfügung. Foto: Auch Bürgermeister Dr. Frank Blasch (hinten) informierte sich am Infostand über eine sinnvolle Notfallvorsorge und begutachtete die vielen Funktionen moderner Kurbelradios, darunter SOS-Signalton, Taschenlampe und USB-Ladebuchse. |
