- BÜRGERSERVICES
- STADT
- FREIZEIT
- Kunst & Kultur
- Veranstaltungen & Feste
- Veranstaltungskalender
- Adventssuchspiel
- Altenhainer Kerb
- Bad Sodener Weintage
- Bluesabend
- Irischer Abend
- Kinderprogramm
- Mendelssohn Tage der Musik
- Musik am Quellenpark
- Neuenhainer Herbstmarkt
- Neuenhainer Kerb
- Sommerlounge Konzerte
- Sommernachtsfest
- Sonntagskonzerte
- Weihnachtsmarkt
- Bewerbungsmöglichkeit für Bands
- Bewerbung als Standbetreiber
- Bad Soden am Taunus erleben
- Vereine & Ehrenamt
- WIRTSCHAFT
- ONLINE-SERVICE
Rad- und Fußverkehr
Maßnahmenplanung nach Online-Beteiligung
Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger stieß auf großes Interesse: Insgesamt gingen 1.401 Bewertungen und 175 Kommentare zu den vorgeschlagenen Maßnahmen ein. Für eine Kommune der Größenordnung von Bad Soden am Taunus sei dies eine sehr hohe Beteiligung, erläuterte Annika Komorek von der Planungsgesellschaft RV-K. Besonders positiv bewertet wurde der konstruktive Austausch innerhalb der Kommentare, auch wenn nicht alle Vorschläge auf einhellige Zustimmung trafen.
Die eingegangenen Rückmeldungen fließen nun in die Abschlussbewertung des Projekts ein. RV-K wird dazu eine Dokumentation sowie konkrete Umsetzungsempfehlungen erarbeiten. Vorgesehen sind unter anderem schnell realisierbare Sofortmaßnahmen, die ohne umfangreiche weitere Planung und mit vergleichsweise geringem finanziellen Aufwand realisiert werden können. Insgesamt wurden rund 30 solcher Maßnahmen identifiziert.
Hierzu zählen beispielsweise Bordsteinabsenkungen, die Entschärfung von Entwässerungsrinnen, Maßnahmen zur Sicherung von Gehverbindungen – etwa zur Vermeidung von Falschparken in Kreuzungsbereichen –, der Einbau von Pollern sowie Anpassungen der Beschilderung.
Parallel dazu werden die bestehende Fahrradwegweisung überprüft und ergänzt sowie Vorschläge für einen Ausbau der Radabstellmöglichkeiten erarbeitet.
Fünf Startprojekte ausgewählt
Darüber hinaus hat der Steuerkreis fünf Maßnahmen ausgewählt, die innerhalb des Projektrahmens vertieft untersucht werden sollen und als sogenannte Startprojekte dienen. Die Auswahl berücksichtigt insbesondere die Rückmeldungen aus der Online-Beteiligung. Für diese Maßnahmen sind umfangreichere Planungen erforderlich; eine Umsetzung könnte schrittweise innerhalb der kommenden zehn bis 15 Jahre erfolgen. RV-K wird die ausgewählten Projekte nun detaillierter analysieren und erste Empfehlungen erarbeiten.
Bürgermeister Dr. Frank Blasch erklärt: „Wir freuen uns über den konstruktiven Verlauf des RuF!-Projekts und werden zügig mit der Umsetzung der Sofortmaßnahmen beginnen. Nach der Bewertung der planungsintensiven Maßnahmen werden wir entscheiden, welche Maßnahmen zuerst angegangen werden. Dafür braucht es die entsprechenden Haushaltsmittel und Fördergelder müssen beantragt werden.“
Alle Infos rund um das Projekt, die vorgeschlagenen Maßnahmen und Bewertungen finden sich hier auf der Homepage der Stadt.
