STADTRADELN 2026

Drei Spitzenleistungen gewürdigt


Die endgültigen Ergebnisse des STADTRADELN-Wettbewerbs stehen inzwischen fest. Als kleine Anerkennung für ihre Spitzenleistung in verschiedenen Kategorien erhielten letzte Woche drei Teilnehmerinnen und Teilnehmer von den STADTRADELN-Koordinatoren ein kleines Geschenk: die STADTRADELN-Satteltasche, unter anderem gefüllt mit einem Gutschein für die Minigolfanlage am Alten Kurpark und der Teilnahmeurkunde.


In der Kategorie „Einzelleistung Radlerinnen“ konnte sich die Gewinnerin aus dem Vorjahr erneut durchsetzen: Christiane Kaiser hatte sich zum Ziel gesetzt, ihr Vorjahresergebnis zu übertreffen und erradelte tatsächlich rund 100 Kilometer mehr als 2025. Angefeuert wurde sie nicht nur von Familie und Freunden, sondern auch von ihren Kolleginnen und Kollegen. „Alle haben mitgefiebert und immer wieder gefragt, auf welchem Platz ich aktuell stehe. Mein Chef hat sogar noch dafür gesorgt, dass ich noch Ende April mein neues Dienstrad bekommen habe, bevor die STADTRADELN-Aktion am 1. Mai losging“, erzählt Christiane Kaiser freudig.


In der Kategorie „Einzelleistung Radler“ ging die STADTRADELN-Geschenktasche an Michael Böhler aus Neuenhain. Der sportbegeisterte Triathlet ist für das Team der TSG Neuenhain mitgeradelt; passend dazu fand die Übergabe an den Drei Linden in Neuenhain statt. Sein Ansporn fürs STADTRADELN war in diesem Jahr der freundschaftliche Wettbewerb mit seinem Schwager, den er mit knapp 130 Kilometern Vorsprung für sich entscheiden konnte. Dafür hat der IT-Spezialist auch mal abends eine Extrarunde auf dem Rad gedreht oder einen längeren Umweg zu seiner Arbeitsstätte in Bad Homburg in Kauf genommen.


Neu eingeführt wurde in diesem Jahr die STADTRADELN-Kategorie „Einzelleistung Fahrten“. Hier lag Christoph Diehl mit 57 Einzelfahrten ganz vorne. Er und seine Frau sind vor zwei Jahren nach Bad Soden am Taunus gezogen, nachdem sie aufgrund seiner Tätigkeit in der Entwicklungszusammenarbeit unter anderem in Mosambik und Uganda gelebt haben. Durch seine Zeit im Ausland empfindet Christoph Diehl die Infrastruktur rund um Bad Soden als Privileg: „Auch wenn auf die öffentlichen Verkehrsmittel nicht immer Verlass ist, ist die Anbindung hier so gut, dass wir ohne Auto auskommen. Ich schätze mich glücklich, dass ich fit genug bin, um alle Wege mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurücklegen zu können. Mein STADTRADELN-Ergebnis hat mich aber tatsächlich überrascht – dass so viele Fahrten zusammenkommen, war mir nicht bewusst.“